GVA - Mehr Gerechtigkeit für deutsche Autofahrer - page 4-5

„Die Öffnung des Marktes
für einen freien Wettbewerb
wirkt allerdings umgekehrt
eindeutig positiv sowohl
auf die Qualität, die Vielfalt
und die Angepasstheit des
Angebots an die Kunden-
wünsche als auch auf
die Endverbraucherpreise.“
Studie zur Einführung einer Reparaturklausel in
die Designschutzrichtlinie der Europäischen Union -
Institut für Wirtschaftspolitik der Uni Köln
Das insoweit verbraucherfeindliche deutsche Designgesetz zementiert
ein Ungleichgewicht zwischen den Interessen der Automobilhersteller
und der Autofahrer sowie überwiegend klein- und mittelständischen
Werkstätten. Bei jedem sichtbaren Ersatzteil besteht die Gefahr, dass die
Fahrzeughersteller ihre Designprämien draufsatteln und somit doppelt,
dreifach, vierfach usw. für das Autodesign kassieren.
Darum ist für die meisten Rechtsexperten klar:
Das Designschutzrecht
darf nicht zu einem Produktmonopol führen.
Der Gesamtverband Autoteile-Handel e. V. (GVA) fordert seit langem
eine klare wettbewerbs- und verbraucherfreundliche Lösung. Dort,
wo das Designschutzrecht zur Monopolbildung führt, soll es mit einer
Reparaturklausel aufgehoben werden. Unsere europäischen Nachbar-
länder zeigen, dass damit die Autofahrer entlastet sowie kleine und
mittelständische Betriebe gestärkt werden.
Warum wir eine Reparatur-
klausel brauchen
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