GVA - Handeln für Wettbewerb - page 6-7

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Die GVA-Nachrichten, die als eigenständige Rubrik
in der Fachzeitschrift amz – auto motor zubehör er-
scheinen, berichten über verschiedene Themen der
Verbandsarbeit, von relevanten politischen Entschei-
dungen auf der nationalen sowie der europäischen
Ebene bis hin zu Ereignissen und Veranstaltungen
aus der Branche sowie dem Verbandsleben. Darüber
hinaus stehen den GVA-Mitgliedern diverse Informa-
tionsmedien zur Verfügung, wie etwa themen- und
zielgruppenspezifische Flyer und Publikationen, Mit-
gliederrundschreiben und Newsletter, die regelmäßig
erscheinende GVA-Wandzeitung sowie verschie-
dene elektronische Imagemedien wie E-Paper oder
Filme. Der gewachsenen Bedeutung der neuen Me-
dien wird mit einer leistungsstarken Internetpräsenz
Rechnung getragen, auf der sich auch
die GVA-Mitglieder aus Handel und Industrie ange-
messen präsentieren können.
Neben den verschiedenen Möglichkeiten zur Infor-
mation bietet der Verband seinen Mitgliedern diverse
Gremien, um sich aktiv einzubringen. Eine besondere
Bedeutung kommt dabei den themenspezifischen Ar-
beitskreisen zu. Die gut frequentierten Veranstaltun-
gen bieten neben Fachreferaten ausreichend Raum,
um Themen des freien Kfz-Teilemarktes zu diskutie-
ren. Hervorzuheben sind hier der Arbeitskreis NKW-
und Anhänger-Teilehandel, der ein besonders aktives
Gremium mit drei gut besuchten Sitzungen im Jahr
ist, sowie der Juniorenarbeitskreis (JAK), mit dem
der GVA dem Fach- und Führungskräftenachwuchs
der Branche ein eigenes Forum bietet. Eine wichtige
beratende Funktion kommt den Handels- und Indus-
triebeiräten des Verbands zu, die in ihren Sitzungen
einen partnerschaftlichen Austausch zwischen den
verschiedenen Distributionsstufen pflegen, und die
mit ihrem fachlichen Input eine wichtige Entschei-
dungshilfe für das GVA-Präsidium sind.
Eine regionale Verankerung des Verbands ist durch
die so genannten „Round Table“-Gespräche gege-
ben, die bundesweit angeboten werden. Hier haben
lokal bzw. regional ansässige Handelsmitglieder die
Möglichkeit zum Meinungsaustausch.
Die Veranstaltungen des GVA finden in dem von in-
tensiver Konkurrenz geprägten freien Kfz-Teilemarkt
gleichsam auf „neutralem Boden“ statt. Hier wird
unternehmensübergreifend für die Interessen der ge-
samten Branche agiert. Eine besondere Bedeutung
kommt in diesem Zusammenhang auch der jährlichen
Mitgliederversammlung mit anschließendem Kon-
gress des GVA zu, die sich über die Jahre den Ruf
eines „Klassentreffens“ der Branche erworben hat,
bei dem das „Who is Who“ aus Kfz-Teilehandel und
–industrie zum gemeinsamen Meinungs- und Informa-
tionsaustausch zusammenkommt.
DIE MARKTSTRUKTUR
Etwa 80 Prozent der Teile eines Fahrzeugs stam-
men nicht vom Fahrzeughersteller selbst, sondern
werden von Zulieferern gefertigt. Die Teilehersteller
bieten ca. 300.000 Menschen in Deutschland Arbeit
und leisten mit ihren Innovationen einen wichtigen
Beitrag für den Standort Deutschland.
Die Hersteller von Kfz-Ersatzteilen beliefern nicht nur
die Automobilhersteller für deren Erstausrüstungs-
und Ersatzteilbedarf; sie bieten ihre Teile auch über
den unabhängigen Teilegroßhandel an – versehen
mit dem eigenen Markenzeichen. Der Ersatzteil-
markt, der unabhängig von den Vertriebssystemen
der Automobilhersteller ist, wird „unabhängiger bzw.
freier Ersatzteilmarkt“ oder „Independent Aftermar-
ket“ (IAM) genannt. Die beiden Vertriebswege – der
gebundene der Automobilhersteller und der freie
Markt – konkurrieren um die Belieferung der Werk-
stätten.
Der freie Kfz-Teile-Großhandel ist in gewisser Wei-
se das entscheidende „Schmiermittel“, das zum
Der Kfz-Ersatzteilmarkt in
Deutschland
Teilehersteller
Fahrzeug-
hersteller
48,1 Mio Kfz in Deutschland
freie Werkstätten
Vertragswerkstätten
der Fahrzeughersteller
Freier Kfz-
Teile-Großhandel
Teilevertrieb
der Fahrzeughersteller
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