Der Erfolg von E-Mobilität wird durch den Aftermarket entschieden

25. September 2026

Hochvoltakkus müssen reparierbar sein – sonst zahlen Verbraucher und Umwelt den Preis. Die Botschaft des GVA an Politik und Fahrzeughersteller ist unmissverständlich: Das E-Auto darf durch fehlende Reparierbarkeit der Hochvoltbatterie nicht zum Wegwerfprodukt werden. Je nach Fahrzeugklasse und -alter droht dann schnell ein wirtschaftlicher Totalschaden, als mancher Autofahrer sich das vorstellen kann. Ein technisch intaktes Fahrzeug wird so allein wegen eines einzelnen defekten Bauteils entwertet – zu Lasten des Verbrauchers, der Gebrauchtwagenpreise und letztlich der Akzeptanz der Elektromobilität insgesamt. Der Autofahrer darf keinen wirtschaftlichen Totalschaden erleiden, weil es an Reparaturkonzepten mangelt!
Des Weiteren konterkariert diese Situation das E-Auto als wichtigen Faktor von nachhaltiger Mobilität. Die Herstellung von Batterien ist ressourcenintensiv und mit hohem Energieaufwand verbunden. Jede erzwungene Neuproduktion bedeutet: neue Rohstoffförderung, neue Emissionen, verschrottete Wertstoffe. Jede vermiedene Neuproduktion dagegen reduziert Emissionen und Rohstoffverbrauch. Es ist ein Widerspruch in sich, Fahrzeuge auf batterie-elektrischen Antrieb umzustellen und dann ganze, funktionsfähige Autos wegen eines technisch reparablen Bauteils zu verschrotten.
Damit die E-Mobilität außerdem langfristig Fuß fassen kann, bedarf es auch hier fairer Wettbewerbsbedingungen. Die innovativen Unternehmen des freien Marktes haben auf der Automechanika gezeigt, dass sie E-Mobilität können. Es hat seinen Grund, weshalb Millionen Autofahrer täglich der Arbeit des freies Marktes vertrauen. Fahrzeughersteller dürfen nicht den Zugang zu Daten und Bauteilen kontrollieren, um so den Wettbewerb auszubremsen. Es braucht technisch sinnvolle Reparaturkonzepte und den fairen Zugang zu Daten. E-Mobilität geht nur mit dem freien Markt.

Weitere Informationen:

Bosch warnt vor sinkender Lebenserwartung bei Autos – Automobilwoche

Workshop Myths: Four Facts Vehicle Owners Need

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