Das statistische Bundesamt hat bekanntgegeben, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2025 um 0,2 Prozent gewachsen ist. Das ist zwar besser als erwartet, jedoch nur ein kleiner Hoffnungsschimmer. Die internen strukturellen Probleme, die eine breite Erholung der Wirtschaft bremsen, wie zum Beispiel die im internationalen Vergleich zu hohen Energie- und Bürokratiekosten, bestehen nach wie vor. Dazu kommen die externen Herausforderungen, die die Industrienation Deutschland besonders hart treffen (Stichwort: US-Zölle). Dementsprechend überrascht es nicht, dass auch die GVA-Mitglieder in der jüngsten Mitgliederbefragung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ein mittel bis schlechtes Zeugnis ausstellen. Es bleibt zu hoffen, dass die kommende Bundesregierung die Wirtschaftspolitik zur Priorität macht. Die Situation der Branche steht indes unter einem deutlich besseren Vorzeichen. Zum Beispiel hat sich die breite Erholung der Besitzumschreibungen auch im ersten Quartal 2025 fortgesetzt. Teilehandel und Teileindustrie bewerten laut GVA-Mitgliederbefragung das erste Quartal 2025 positiv und nehmen den Optimismus mit ins Gesamtjahr 2025. Die GVA-Mitglieder tragen weiterhin sehr gerne dazu bei, die individuelle Mobilität zuverlässig und sozial verträglich abzusichern.
