
Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2025 ganz knapp mit 0,2 Prozent Wachstum die Rezession verlassen. Das ist besser als Nichts, aber bei Weitem noch nicht gut. So wundert es nicht, dass ein Drittel der GVA-Mitglieder das gesamtwirtschaftliche Klima Deutschlands 2025 „schlecht“ bewerten. Über 60 Prozent bewerten die Situation „mittel“ und nur ein sehr geringer Teil „gut“. Die Prognose für das Jahr 2026 sieht nur leicht besser aus – aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Durch eine bisher ausbleibende wirtschaftspolitische Wende im Inland und volatilen außenpolitischen Gegebenheiten, wie Zölle bzw. Zolldrohungen und dem Abschluss und/oder Scheitern weiterer Abkommen, bleibt die gesamtwirtschaftliche Lage unsicher – wir hoffen das Beste. Der freie Teilemarkt beweist indes weiter seine Widerstandsfähigkeit. Der freie Autoteile-Handel ist im Jahr 2025 nominal um 3,6 Prozent gewachsen. Das deckt sich mit den Ergebnissen der neuesten GVA-Mitgliederbefragung. Über 70 Prozent (75 Prozent beim Handel und knapp 70 Prozent bei der Industrie) konnten 2025 ihre Umsätze steigern. Die Besitzumschreibungen haben sich mit über sieben Millionen Kraftfahrzeugen (Pkw und Nfz) auf einem guten Niveau eingependelt und die Werkstattauslastung lag bei ca. 90 Prozent. Mit diesem starken Ergebnis gehen die GVA-Mitglieder zuversichtlich ins Jahr 2026. So gehen ca. 83 Prozent in der GVA-Mitgliederbefragung von steigenden Umsätzen 2026 aus.