Am 11. März 2026 haben sich unsere Handels- und Industriebeiräte zu ihrer ersten Sitzung des Jahres 2026 getroffen. Der GVA-Präsident Thomas Vollmar durfte mehrere neue Mitglieder begrüßen. Herzlich willkommen heißen im Beirat möchten wir: Max Enno Kraft (Friedrich Kraft GmbH), Thomas Koch in neuer Position (AAMPACT e.V.), Philipp Grosse Kleimann (Mahle Aftermarket GmbH), Sebastian Sorg (Robert Bosch GmbH), Dieter Stein (ZF Friedrichshafen AG) und die beiden neu gewählten Industriesprecher Ghalib Alahrachi (NRF (Nederlandse Radiateuren Fabriek) und Marcus Hähner (Gates Corporation).
Mit Blick auf die verhaltene wirtschaftliche Lage zum Jahresstart, auch im freien Automotive Aftermarket, blicken die Beiräte jedoch weiter optimistisch auf das Branchenjahr 2026. Ende Februar und Anfang März haben sich bereits Nachholeffekte bemerkbar gemacht und das Geschäft gewinnt an Dynamik. Der Fahrzeugbestand wächst weiter und wird insgesamt älter. Die erstmals zwei Millionen batterie-elektrischen Fahrzeuge im Bestand werden positiv gesehen, da der freie Markt in diesem Segment weiter an Kompetenz zulegt und wichtige Anpassungen vornimmt.
Die sog. Enforcement-Aktivitäten des GVA, vorgestellt vom Geschäftsführer Dirk Scharmer, haben die Position des freien Marktes gegenüber Fahrzeugherstellern weiter verbessert. Ziel ist dabei ein rechtskonformer, transparenter und fairer Zugang zu technischen Informationen, Diagnosedaten und Fahrzeugumgebungen.
Auch das große Branchenevent, die GVA-Automotive Conference, am 24. November 2026 in Frankfurt war Thema. Der GVA-Präsident hat das Leitthema präsentiert. Nach erfolgreichen Veranstaltungen mit spannenden Speakern und Rekordanmeldungen in den Jahren 2024 und 2025 zu den Themen „Abhängigkeiten“ und „Wandel gestalten“ wird darauf aufbauend „Verantwortung übernehmen“ das Bannerthema sein. Unsere Gäste dürfen sich auf hochkarätige Speaker freuen.
Als Stimme des freien Marktes wird der GVA wieder Aussteller auf der diesjährigen Automechanika vom 8. bis 12. September 2026 in Frankfurt am Main. Neben dem geplanten Mitglieder- und Partnerabend wird der GVA-Stand als Branchentreff fungieren, auf dem alle Akteure der Branche herzlich eingeladen sind zum Verweilen und Gespräche führen.
Im Bereich Wettbewerbspolitik haben die Beiräte den GVA in seiner Kritik am kürzlich vorgestellten Industrial Accelerator Act/“Made-in-Europe“ bestärkt. Zwar ist es nachvollziehbar Europas Industrie gegenüber unfairen Praktiken aus Drittstatten bei Vergabeverfahren zu schützen. Dennoch ist die bereits bestehende Belastung für Unternehmen durch Bürokratie enorm. Es bedarf weiter Entlastungen an dieser Stelle.