Klimaschutz geht nur technologieoffen

Als wichtiger Branchenverband des Automotive Aftermarkets in Deutschland hat sich der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. an der EU-Konsultation zu „sauberen Unternehmensfahrzeugen“ beteiligt und unterstützt die EU-Klimaschutzbemühungen, mahnt jedoch Technologieoffenheit an.

„Der Übergang zu emissionsfreien Flotten birgt bereits jetzt vielschichtige Herausforderungen, wie die fehlende Ladeinfrastruktur – insbesondere in ländlichen Räumen, den zusätzlichen Platzbedarf auf dem Betriebsgelände, die mangelnde Netzkapazität, die erforderlichen Ladezeiten, die Fahrzeug-Reichweiten, die Einsatzverfügbarkeit, die fahrzeugherstellerseitige Verfügbarkeit oder die hohen Anschaffungskosten. Meist sind erhebliche Vorabinvestitionen erforderlich. Starre, wirtschaftlich stark belastende Vorgaben für Unternehmen in Bezug auf BEV oder sonstige bestimmte Antriebsarten sind der falsche Weg und als unmittelbarer, dirigistischer Eingriff des Gesetzgebers in unternehmerische Entscheidungen abzulehnen. Zu Beginn des Jahres 2025 hatte die Kommission zu Recht die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Europa als Priorität identifiziert. Verbindliche gesetzgeberische Vorgaben zu Unternehmensflotten, wie sie nun in Rede stehen, sind mit dieser Zielsetzung schlicht nicht zu vereinbaren. Deutschland befindet sich zudem im dritten Jahr der Rezession. Unternehmen sind weitere Belastungen nicht zuzumuten.“

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier. 

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