NKW-Ausschuss: Technologieoffenheit in der Praxis umsetzen

Heute tagt unser NKW-Ausschuss in Kassel und steht im Zeichen von unterschiedlichen Antriebstechnologien. Wir freuen uns über 70 Teilnehmer und zwei hochkarätige Referenten.
Lars Hummel von der eFuel Alliance nimmt den NKW-Ausschuss mit in die Welt der eFuels und erläutert dem Ausschuss, in wie weit klimaneutrale eFuels zur Dekarbonisierung des Verkehrs beitragen können. Hierbei räumt er mit einigen, gängigen Vorurteilen auf. Es ist wichtig, dass die Unternehmen Planungssicherheit bekommen, um ein Hochlaufen der Produktion von eFuels zu gewährleisten. Das hätte positiven Einfluss auf den großen Bestand an LKW mit Verbrennungsmotoren, die durch den Einsatz klimaneutraler eFuels ihren Beitrag zur Emissionsminderung leisten könnten.

Der zweite Vortrag dreht sich um ein Praxisbeispiel. Kristin Kahl, Prokuristin bei Contargo GmbH & Co. KG, beschreibt dem NKW-Ausschuss, wie Contargo die eigene Dekarbonisierungsstrategie umsetzt. Seit 2019 hat das Unternehmen 32 rein elektrische LKW im Bestand und wird diesen weiter ausbauen. Es ist wichtig, dass durch ein kluges Energiemanagement alle Lademöglichkeiten genutzt werden können und der verwendete Ökostrom bezahlbar ist.

In der abschließenden Diskussion wird deutlich, dass beide Antriebsarten ihre Berechtigung haben. Es muss aus Sicht des NKW-Ausschusses ein ganzheitlicher Ansatz berücksichtigt werden, der auf Technologieoffenheit fußt, um alle Möglichkeiten zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors zu nutzen. Der Fokus muss auf dem Antriebsstoff und nicht auf der Antriebsart liegen. Sowohl die moderne Verbrennertechnologie als auch die batterie-elektrische Antriebstechnologie können ihren Beitrag leisten.

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