Das statistische Bundesamt hat heute mitgeteilt, dass die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2023 im Vergleich zum ersten Quartal 2023 (preis-, saison- und kalenderbereinigt) nicht gewachsen ist. Damit bleibt Deutschland in der Wachstumsschwäche stecken und der erhoffte Aufschwung nach den Wintermonaten ist ausgeblieben. Leider haben sich auch die Aussichten für das Gesamtjahr laut gängigen Konjunkturbarometern der großen Wirtschaftsforschungsinstitute (ifo, DIW, etc.) eingetrübt. Auch die GVA-Mitglieder bewerten in der GVA-Mitgliederumfrage zur wirtschaftlichen Lage nach dem zweiten Quartal 2023 die gesamtwirtschaftliche, branchenübergreifende Lage des ersten Halbjahres in Deutschland als nicht zufriedenstellend. Sie stellen auch dem zweiten Halbjahr keine gute Prognose aus.
Die Lage der Branche wird indes deutlich positiver bewertet als die gesamtwirtschaftliche Lage. So gehen über 70 Prozent der GVA-Mitglieder in der Mitgliederumfrage von steigenden nominalen Umsätzen im Gesamtjahr 2023 aus. Damit setzt sich die positive Entwicklung der Branche aus dem ersten Halbjahr 2023 fort, in dem über drei Viertel der GVA-Mitglieder nominal steigende Umsätze verzeichnen konnten.
„Die Menschen sind auf die individuelle Mobilität angewiesen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig wettbewerbskontrollierte Preise auf dem Automotive Aftermarket sind. Die GVA-Mitglieder sorgen mit dafür, dass Reparaturen zügig und kostensensibel durchgeführt werden können.“, bewertet GVA-Präsident Thomas Vollmar die aktuelle wirtschaftliche Situation.