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JMV und Kongress 2019

Rund 270 Top-Entscheider aus dem freien Kfz-Teilehandel, der Kfz-Teileindustrie sowie von Anbietern technischer Informationen tauschten sich auf der  Jahresmitgliederversammlung des GVA am 26. November 2019 in Hannover angeregt über die Lage der Branche sowie über Themen der Arbeit ihres Verbands aus. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die allgemeine wirtschaftliche Situation und deren Auswirkungen auf die Branchenkonjunktur sowie aktuelle Entwicklungen bei wettbewerbspolitischen Anliegen der Unternehmen des freien Kfz-Ersatzteil- und Servicemarktes.

 

   

 

Die Abkühlung der Konjunktur in Deutschland schlägt zunehmend auf die wirtschaftliche Lage im Kfz-Ersatzteil- und Servicemarkt durch, so der allgemeine Tenor unter den Teilnehmern in Hannover. Daten des Kfz-Gewerbes belegen, dass die Stimmung in den Servicebetrieben, die die größte Kundengruppe für Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen des freien Kfz-Teilegroßhandels bilden, bezüglich Reparatur und Wartung bis weit in das Jahr 2019 hinein noch recht gut war, sich aber im dritten Quartal deutlich verschlechterte. Die Stimmungsbilder aus dem Kfz-Ersatzteilbereich, die der GVA mit seinen Mitgliederbefragungen zur wirtschaftlichen Lage quartalsweise erhebt, weisen bereits im gesamten Verlauf des Jahres 2019 einen negativen Trend auf. Nach dem dritten Quartal 2019 konnten demnach noch 42,9 Prozent der GVA-Mitglieder aus dem Kfz-Teilehandel und 34,9 Prozent der Unternehmen der Teileindustrie steigende Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufweisen. 22,4 Prozent berichteten von stagnierenden Zahlen und rund 39 Prozent von Rückgängen. Für das Gesamtjahr 2019 erwarten 38,8 Prozent der GVA-Mitglieder Umsatzzuwächse. GVA-Präsident Hartmut Röhl ordnete die Zahlen gegenüber Pressevertretern ein: „Das Stimmungsbarometer unter unseren Mitgliedern zeigte in diesem Jahr kontinuierlich nach unten, wenngleich die neuesten Daten dafürsprechen, dass die Abwärtsbewegung zumindest gestoppt werden konnte.“ Röhl weiter: „Wenn die letzten Wochen des Jahres ordentlich verlaufen, könnten wir unter dem Strich mit einer hellroten Null aus dem doch recht schwierigen Jahr 2019 herauskommen. Angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Eintrübung in Deutschland wäre das schon ein kleiner Erfolg, der zeigt, wie gut und flexibel die Unternehmen des freien Kfz-Teilehandels aber auch der Teileindustrie auf solch anspruchsvolle Lagen eingestellt sind. Nicht vergessen sollte man des Weiteren, dass nach zahlreichen guten wirtschaftlichen Jahren in Folge eine gewisse Abkühlung letztlich wohl nicht außergewöhnlich ist.“

Die Bundesregierung und auch die EU-Kommission prognostizieren für Deutschland in diesem Jahr einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent, was für die Bundesrepublik im europäischen Vergleich eine Schlussposition bedeutet. Ein deutliches Indiz dafür, dass die Bundesregierung dringend gefordert ist, umgehend die richtigen wirtschaftspolitischen Weichen zu stellen und weitere Reformen anzugehen. Röhl appellierte in Hannover: „Wir dürfen im internationalen Vergleich nicht den Anschluss verlieren. Das gilt vor allem in einer Zeit, in der sich die Zentren der Weltwirtschaft geografisch nach Asien verschieben, bewährte Handelsregeln über Bord geworfen und neue Standards gesetzt werden sowie etwa durch die Digitalisierung die Bedeutung klassischer Wirtschafts- und Industriezweige abnimmt und völlig neue Dienstleistungssektoren zunehmend wichtiger werden. Die deutsche Politik ist hier in Abstimmung mit den europäischen Partnern gefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit zu finden, um den Wirtschaftsstandort für die kommenden Jahre und Jahrzehnte erfolgreich aufzustellen. Stillstand diesbezüglich, taktisches Klein-Klein oder die Konzentration auf irgendwelche nebensächlichen Themen können wir uns nicht leisten, dafür schreiten die Entwicklungen auf globaler Ebene zu schnell voran.“

 

 

   

   

Die Eintrübung der Lage im Kfz-Ersatzteilmarkt in diesem Jahr ändert nichts daran, dass die „branchennahen“ Rahmendaten weiterhin grundsätzlich positiv sind: Der Bestand an PKW, Bussen, LKW und Sattelzugmaschinen in Deutschland lag laut KBA zum 1. Januar 2019 bei 50,5 Mio. Einheiten und damit auf Rekordniveau. Das Durchschnittsalter der PKW ist mit 9,5 Jahren so hoch wie nie zuvor, davon profitieren vor allem die freien Servicebetriebe, da die Halter eines Fahrzeugs mit dessen steigendem Alter bei Wartung und Reparatur tendenziell stärker zu den Mehrmarkenwerkstätten tendieren. Auch die durchschnittliche PKW-Jahresfahrleistung war im vergangenen Jahr um ca. 2,3 Prozent auf knapp 15.000 Kilometer angewachsen. Dennoch ist der Wettbewerbsdruck weiter gestiegen. So hat sich der Wettbewerb um die Kunden aus dem Werkstattbereich und um die Autofahrer aufgrund der Zurückhaltung bei Wartungen und Reparaturen noch einmal verschärft. Nicht nur innerhalb des freien Marktes, sondern auch gegenüber den gebundenen Teilevertriebsnetzen der Fahrzeughersteller. Neu hinzugekommene Akteure wie Intermediäre oder finanzkräftige Marktteilnehmer aus dem Ausland erhöhen noch einmal zusätzlich den Druck.

 

 


 

 

GVA-Kongress: Antworten auf Herausforderungen finden

Der Kongress 2019 des Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA) bot den rund 290 Teilnehmern interessante Einblicke in verschiedene Themen des Kfz-Ersatzteil- und Servicemarktes, die zum Teil über den sprichwörtlichen „Tellerrand“ des Alltagsgeschäfts in den Unternehmen hinausgehen, aber diese dennoch unmittelbar betreffen. Die renommierten Referenten beschäftigten sich in ihren Vorträgen insbesondere mit unternehmerischen Aspekten und wettbewerbspolitischen Perspektiven der Branche.


 

 

 

 

 

Die Unternehmen des Kfz-Aftermarket stehen vor großen Herausforderungen. Die Technik in den Fahrzeugen entwickelt sich in rasantem Tempo, ebenso die Teilesortimente der Teileindustrie und des Großhandels. Gleichzeitig ändern sich die Anforderungen der Kunden, tradierte Vertriebswege wandeln sich, neue sind im Entstehen und damit verbunden treten innovative Newcomer in die Automobilwirtschaft und in den Kfz-Aftermarket ein und treffen auf die etablierten Platzhirsche. GVA-Präsident Hartmut Röhl formulierte zur Eröffnung des Kongresses: „Es gibt sicher nicht den einen Königsweg, um den aktuellen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Eines ist aber gewiss: Alle Unternehmen werden von dem derzeit stattfindenden Wandel in der ein oder anderen Form herausgefordert, der fachliche Austausch mit den Kollegen und Wegbegleitern in der Branche kann daher sicher ebenso unterstützen wie das interessante Vortragsprogramm des diesjährigen GVA-Kongresses.“

 

Bill Dickman, 2hm Forum, stellte in seinem Auftaktvortrag Ergebnisse einer E-Commerce Studie vor, die im Auftrag von VREI/AAMPACT erstellt worden war. Der Vertriebskanal Online birgt zahlreiche Chancen, wie Dickman aufzeigte.

 

Gero Becker von der IfH Köln GmbH konnte inhaltlich daran anknüpfen. In seinem Referat formulierte er Thesen zu zukunftsfähigen Geschäftsmodellen im Autoteile-Handel. Eine Umfrage unter GVA-Mitgliedern hatte ergeben, dass 81 Prozent der Ansicht sind, dass sich das Wettbewerbsumfeld im Kfz-Ersatzteilmarkt durch die Digitalisierung grundlegend verändert hat. Einigkeit herrscht unter den Unternehmen darüber, dass Datenkompetenz zur Schlüsselressource für nahezu jedes Geschäftsmodell werden wird. Rund drei Viertel der Befragten erwarten Umsatzverlagerungen in die digitalen Kanäle.

 

Die Änderungsprozesse infolge der Digitalisierung betreffen nicht nur den Markt selbst, sondern haben ebenso einen Einfluss auf die Anforderungen an die Wettbewerbspolitik und das Wettbewerbsrecht. Eberhard Temme vom Bundeskartellamt skizzierte in seinen Ausführungen Antworten der deutschen Wettbewerbsbehörde auf drängende Fragen des Digitalzeitalters.

Die „Aftermarket-GVO“ und die „Vertikal-GVO“ zählen zu den wichtigsten rechtlichen Instrumenten, die den Wettbewerb im Markt für Kfz-Ersatzteile und Serviceleistungen regulieren und ordnen. Wenngleich die GVO noch bis Mai 2023 gilt, stehen die Regeln bereits jetzt auf dem Prüfstand. RA Dr. Thomas Funke, Sozietät Osborne Clarke, resümierte die „Aftermarket-GVO“ und zeigte auf, welche wettbewerbspolitischen Leitplanken angesichts eines sich ändernden Umfelds für die Branche wichtig bleiben bzw. werden.

 

Gerade vor dem Hintergrund von vielfältigen Veränderungen im Markt und in den Unternehmen, ist es wichtig, die eigenen Mitarbeiter und die „Kunden“ mitzunehmen. Petra Sammer von strategies / stories / trends schloss daher den GVA-Kongress 2019 mit dem Vortrag „Kino im Kopf – Mit Storytelling Kunden, Mitarbeiter und Meinungsbildner begeistern“ ab.

 

 

 

Die nächste GVA-Jahresmitgliederversammlung mit anschließendem Kongress findet am 24./25. November 2020 statt. Veranstaltungsort wird wieder Hannover sein.

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